Eine besondere Steinzeug - Keramik
Der Stand des Mondes vor den Sternzeichen, wird - ab dem Stück Nummer 114 - in jeder Phase der Entstehung berücksichtigt und aufgeschrieben, dieses Datenblatt gehört zum Stück und wird ihm mitgegeben - wie eine Geburtsurkunde

Christine Hiltpolt
Riehlweg 460
6100 Seefeld in Tirol
Tel.: +43 664 2329238
Email:
christine.hiltpolt@gmx.at

Meine kleine Geschichte

Mein Name ist Christine Hiltpolt, ich bin die Tochter des „Paradies“-es. Sie sehen, auf der Seite der Bilder, einen kleinen Teil meines in Erfüllung gehenden, lange gehegten Wunsches, der nun zu wachsen und zu gedeihen beginnt.
Meine kleine Geschichte: Der Wunsch zu töpfern geht sehr weit in meine Kindheit zurück und das ist schon lange her, die Zeiten waren damals auch ganz anders, es war einfach nicht möglich. Alles passiert sowieso wenn die Zeit reif ist.

2014 auf der Insel Korfu, ein wunderbarer warmer Abend, auf unserer Terrasse - das Meeresrauschen im Hintergrund, erzählte ich meiner Familie davon und träumte so vor mich hin, mal einen Töpfer-Kurs zu belegen…. für meine Männer ( Ehemann und Sohn) war es sonnenklar….. warum nicht? Mach doch! Meine vorgebrachten Bedenken, dass ich dann vielleicht mal nicht da sein könnte, zauberte ein Lächeln in ihre Gesichter und sie spornten mich an loszulegen. Männerabende waren in Aussicht!
Wieder zu Hause, belegte ich einen Kurs und die Faszination verankerte sich. Das Christkind brachte mir eine Töpferscheibe und beschwerte sich, dass ich mir nie mehr so etwas Schweres wünschen solle, es folgte ein gebrauchter Brennofen und nun habe ich Schachteln voll mit meinen Werken.

Ich wollte von Anfang an etwas schaffen, das Bestand hat und Träger meiner Überzeugung ist. So arbeite ich mit Steinzeugton, den entsprechenden hochwertigen kennzeichnungsfreien Glasuren und brenne mit sehr hohen Temperaturen. Wenn aus dem „Matsch“ ein Teil entstanden ist, trocknet es mindestens 2 Wochen. Da ich auf bestimmte Einflüsse und Überlieferungen aus altem Wissen achte, dauert es auch mal ein paar Monate bis ich einen ganzen Ofen voll habe. Die Brände erfolgen, seit der Objektnummer134, ausschließlich bei Vollmond um die jeweilige besondere Tagesqualität in diesem Sternzeichen einzufangen.
Ich brenne meine Teile das erste mal roh, zwischen 950°C und 1.000°C. Bis sie ausgekühlt sind, brauchen sie über 2 Tage. Dann werden sie, passend zum Entstehungstag an besonderen Tagen glasiert und müssen wieder trocknen.

Der hohe Glasurbrand/Steinzeugbrand von 1.250°C bringt meinen Ton sehr nahe an den Schmelzpunkt. Er sintert, verbindet sich mit der Glasur und nimmt nachher weniger als 1% Wasser auf. Das heißt: frostsicher, spülmaschinenfest und auch für die Mikrowelle, Backrohr oder den Grill geeignet.
Mich begeistert der wunderschöne Klang der Teile.
Auch beim Glasurbrand dauert es bis zu 3 Tage, bis ich die Ofentür öffne.
Jedes Stück hat eine dokumentierte Geschichte, eine besondere Qualität!



Natürlich ist keines meiner Teile „meisterhaft“ und nichts sieht aus „wie aus dem Geschäft“, aber alle Dinge haben eins - oder besser gesagt mehreres - gemeinsam: Sie sind mit viel Liebe und Begeisterung entstanden.
Ich experimentiere bei der Herstellung mit den Einflüssen der Mondphasen, weil ich überzeugt davon bin, dass man bei der Herstellung, den Objekten positive Energien mitgeben kann. Das ist auch einer der Gründe, warum bis zur Fertigstellung oft viele Wochen und sogar Monate vergehen. Dass Mondphasen Wirkungen haben, weiß ich aus meiner Beschäftigung mit Kräutern und Früchten, die ich für meine Familie verarbeite. Beim richtigen Mond gesammelt, getrocknet und verräumt, bleiben sie jahrelang wie frisch getrocknet, behalten die Farbe und die Wirkung - ohne jegliche Konservierungsmittel.
Bei der Vorbereitung des Tons, achte ich auf die Ausrichtung der Partikel und bei der weiteren Verarbeitung auf die Drehrichtung. Ich töpfere nicht mit Wasser, sondern mit Salbeitee, dessen Pflanzen ich selbst anbaue und natürlich zum richtigen Zeitpunkt ernte. Jedes Teil ist mit kennzeichnungsfreien Glasuren bemalt, auch hier achte ich auf den günstigsten Zeitpunkt. Kennzeichnungsfrei heißt, dass keine Gefahr für Gesundheit und Umwelt besteht. Nicht nur deshalb sind meine Gefäße als Essgeschirr geeignet. Wie gesagt, der Glasurbrand hat 1.250°C, somit ist jedes Teil frostbeständig, spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet. Alles ist so gemacht, dass 20 Jahre Spülmaschine nichts ausmacht und es wäre schön, wenn sie durch Generationen vererbt würden. Es sind keine schnelllebigen Teile. Vorrangig habe ich Dinge getöpfert, die auf den ersten Blick wie Geschirr aussehen, aber der Phantasie in der Verwendung sind Tür und Tor offen. Jede Schüssel und alles andere, kann natürlich auch als Behälter oder Untersetzer für „Besonders“, für Räucherwerk (da feuerfest, die Glasur verändert sich nicht, Kerzen dürfen ganz runter brennen und Wachsreste oder verkohlte Räucherreste können auch mit spitzen Dingen abgekratzt werden), Pflanzentopf oder als Futternapf verwendet werden.

Für jedes Stück habe ich ein Datenblatt gespeichert mit Aufzeichnungen über die Entstehung: das sind ab dem Objekt Nr.114 die Daten der Mondphasen, Glasur und Bereiche des Tiroler Zahlenrades. Alle Stücke haben eine Nummer. Mein Mann neckt mich manchmal mit meiner Dokumentationsart und bezeichnet meine Aufzeichnungen spaßhalber als „Krankenblatt“ für jedes Stück….irgendwie hat er recht, denn es steht alles darin. Aber nur so kann ich weiterentwickeln und beobachten. Auf Wunsch drucke ich dieses Blatt, mit den wichtigsten Daten, aus!

Ich mag meine „Schätze“ sehr und hoffe, dass das ein oder andere Teil ein schönes neues „zu Hause“ findet, bei einem Menschen oder einer Familie, die sich freuen wenn sie es anschauen und verwenden und vielleicht die positive Ausstrahlung spüren.

Ganz lieben Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben meine Ausführungen zu lesen, ich freue mich sehr!!!

Christine mit Samuel und Tom


Logo

Eine kurze Erklärung zu meinem Logo - TiSaTo


Wenn man neben den notwendigen Handgriffen des Alltags etwas Zusätzliches machen möchte, geht das meistens viel besser, wenn die Familie beisteht und hinter einem steht. Ich habe das große Glück in dieser Situation zu sein. Darum dieser Name.

Ti (Tine) - das bin ich, denn er Esel nennt sich immer zuerst.

Sa (Samuel) - das ist mein Sohn. Er war allein schon von der Idee begeistert und unterstützte mich mit seinen Gedanken und Ideen von Anfang an. Nun t
öpfert er fleißig mit und glasiert seine Sachen selbst. Zudem ist er mit seiner liebevollen Art eine Inspiration für mich, steht mir bei und hat immer wieder gute Einfälle. Er ist immer in meiner Nähe wenn ich werke.

To (Tom) - das ist mein Mann. Seit er von meinem Kindheitstraum - zu t
öpfern erfahren hat, ging es steil bergauf mit der Realisierung. Er kümmert sich um die Maschinen und um alles, was dazu gehört. Zudem hat er die Gabe, die Dinge realistisch zu sehen und mich am Boden zu halten. Durch seine konstruktive Kritik, manchmal gnadenlos, bringt er Schwung in mein Tun.
Meine beiden M
änner sind meine Hilfe und Ruhepole!

Meine Mama, Inge Aichner, m
öchte ich an dieser Stelle auch erwähnen, da sie, wie Samuel und Tom, mein Werken sehr unterstützt und mir die Einstellung zu den Dingen mit in mein Leben gegeben hat. Im Logo ist sie nicht enthalten, aber trotzdem als guter Geist in jedem Teil.